Gartenreisen für Globetrotter

16. Mai 2008

Das Frühjahr hat begonnen und verwöhnt uns derzeit von seiner schönsten Seite. Der Start in die Gartensaison ist also längst vollzogen und somit wieder ein neues "Gartenreise-Jahr" eingeläutet.
Wer neben den bekannten Gartenrouten- und Gartenspaziergängen-Angeboten des DGGL und BDLA seinen "gärtnerischen Horizont" über Deutschland hinaus erweitern möchte, dem seien die Gartenreisen von Baur empfohlen.
Unter www.baur-gartenreisen.de erhält man alle Informationen zu den 2008 angebotenen Gartenreisen, wie "Orientalische Gärten in Marokko", "Gärten der Amalfiküste", "Afternoon Tea in englischen Cottagegärten" oder im "Kömigreich der Pflanzen in Südafrika".

Gentrifizierung in Berlin – der Boom geht weiter

15. Mai 2008

Zwei Parks am Friedrichswerder Berlin

Inzwischen sind die Townhouses am Friedrichswerder durch öffentlich zugängliche, repräsentative Freianlagen komplettiert worden. Die vom Berliner Büro Kiefer gestalteten "Zwei Parks auf dem Friedrichswerder", bestehend aus dem ca. 7800 qm großen Südpark und den halb so großen Nordpark, wurden Anfang Mai eröffnet.
Der Südpark gliedert sich in einen Spielbereich, eine zentrale Rasenfläche und einen gepflasterten Quartiersplatz mit Brunnen. Der Nordpark liegt als Platzanlage direkt an den Townhouses und lehnt sich in seiner Gestaltung mit wassergebundener Decke, Rasen und Basaltblöcken an den Südpark an.

Quartier am Auswaertigen Amt Berlin

Für das im Norden direkt an die Townhouses angrenzende "Quartier am Auswärtigen Amt " wurde gestern bereits Richtfest gefeiert. Der massive Häuserblock wird dann nicht nur edle Stadtwohnungen und "Serviced Apartements", sondern vor allem Büros sowie das Hotel "John F." beherbergen. (siehe Tagesspiegel Artikel vom 15.05.08)

Ein weiteres so genanntes Quartier soll ebenfalls in bester Lage – natürlich am Hackeschen Markt entstehen. Das "Hackesche Quartier" wird als "hochmoderner Gewerbeimmobilien-Komplex" mit wieder einmal zahlreichen Büro- und Geschäftsräumen sowie den speziellen "Serviced Apartements" errichtet werden. Bisher steht nur das Bauschild und sind die Bäume natürlich schon mal alle gefällt worden…

Auf der Schwedter Strasse in Berlin-Prenzlauer Berg wird derzeit noch kräftig an den Baugruben für "Marthashof" und die "Kastaniengärten" gebuddelt. Die zwei Bauvorhaben liegen direkt nebeneinander und sprechen als Zielgruppe ebenfalls ein wohlhabendes, "urbanes" Bürgertum an: Nachzuvollziehen auf den jeweiligen Webseiten www.marthashof.de und www.kastaniengaerten.de.
Zudem scheinen die Macher von "Marthashof" auf einem Stück Brachland an der Ecke Schwedter/Bernauer Strasse ein Art Info-Pavillon zu errichten. Bisher gibt es zwar noch keinen Hinweis darauf, aber die markanten Farbgebung in Lila-Apfelgrün läßt dies unschwer erahnen…

Marthashof Berlin

Kastaniengaerten Berlin

Gentrifizierung – Edles Wohnen in Berlin-Mitte

24. April 2008

Nachdem in Berlin die edlen und individuell gebauten Townhouses am Friedrichswerder neben dem Auswärtigem Amt sowie das vornehme Townhouse-Quartier nach britischem Vorbild "Prenzlauer Gärten" am Volkspark Friedrichshain fast fertiggestellt und von ihren wohlhabenden Mietern bezogen sind, scheint der Run auf edles Wohnen im Zentrum von Berlin nicht nachzulassen. Eher im Gegenteil machen diese ersten Beispiele gerade Schule.
Investoren und Immobilienfirmen haben das Zentrum von Berlin als attraktive und lukrative Wohngegend ausgemacht und investieren daher kräftig. So scheint es, werden jetzt jede verfügbare Baulücke, Industriebrache oder jeder größere Innenhof in den zentrumsnahen und beliebten Wohngegenden von Berlin mit neuen, immer luxoriöseren Wohnungsbauten zugestellt.
Neueste Beispiele sind neben dem Projekt der Orco-Group in der Fehrbelliner Strasse "Fehrbelliner" auch die "Choriner Höfe" in der Choriner und Zehdenicker Strasse, "Marthashof" in der Schwedter Strasse, das "Living106" an der Chausseestrasse sowie das fast fertiggestellte Carloft-Haus am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg.

Das zunehmende Bauen solcher hochpreisigen und abgeschotteten Wohnungsquartiere in bestehende Kiezstrukturen läßt nicht nur die Mieten im gesamten Kiez steigen, sondern erzeugt nach und nach auch ein "glatteres", homogeneres und kontrollierteres Erscheinungsbild in einem vormals durch seine Heterogenität bestimmten Gebiet.
Natürlich macht es keinen Sinn immer und überall alles wild wuchern und immer beim Alten zu lassen, aber das Zubauen jeglicher, vormals nutzungsoffenen sowie Luft und Sonne spendenden Brach- und Freiflächen mindert die Wohn- und Lebensqualität in diesen bereits extrem dicht besiedelten Bezirken für alle Anwohner.
Diese aufgrund der bunten Mischung und Heterogenität eines Kiezes errichteten Immobilien als geschlossene und homogene Quartiere verdrängen dann genau das Flair weswegen sie entstanden sind…

Living 106 - Chausseestrasse Berlin

Mehr Informationen zum Thema Gentrifizierung:
- http://www.jungewelt.de/2008/04-15/011.php
- http://www.hauptstadtblog.de/article/4370/protest-gegen-bonzen
- http://de.wikipedia.org/wiki/Gentrifizierung
- http://de.indymedia.org/2007/10/196273.shtml

Start in die Landesgartenschau-Saison!

24. April 2008

Es ist wieder soweit! Dieses Jahr öffnen ab dem 25. April fünf Landesgartenschauen in Deutschland wieder ihre Pforten bis Anfang Oktober.

Bereits seit dem 18. April kann man auf einer ehemaligen Hafenfläche im Rhein die Landesgartenschau im rheinland-pfälzichen Bingen besuchen. Nach der Gartenschau entsteht hier ein neues Stadtviertel mit 24 Hektar Grünfläche an der vom Landschaftsarchitekten Stefan Fromm aus Dettenhausen entworfenen Uferpromenade.
www.landesgartenschau-bingen-2008.de

Zum ersten Mal dabei ist diesmal auch der Norden Deutschlands mit einer Landesgartenschau in der Schleswig-Schlei-Region am Ostseefjord. Dabei bilden die von den Landschaftsarchitekten Trüper Gondesen Partner aus Lübeck gestalteten und direkt an der Schlei gelegenen Königswiesen in Schleswig den Mittelpunkt.
www.lgs2008.de

In der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Rietberg entstand als Zentrum der Landesgartenschau der von Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten aus Dresden entworfene "Neue Park Rietberg-Neuenkirchen".
www.landesgartenschau-rietberg.de

Die von den Berliner Landschaftsarchitekten plancontext gestaltete Landesgartenschau in Bayern verteilt sich nach thematischen Schwerpunkte geordnet über drei Standorte in Neu-Ulm statt.
www.lgs-neu-ulm.de

Im baden-würtembergischem Bad Rappenau bildet eine von der AG Freiraum aus Freiburg angelegte "Grünspange" mit Wasserlauf in der Innenstadt den planerischen und gestalterischen Schwerpunkt.
www.landesgartenschau-badrappenau.de

"Camenzind – Zeitschrift für Architektur"

31. März 2008

Bereits zum fünften Mal erscheint das von jungen ETH-Architekten betriebene schweizerische Architekturmagazin Camenzind oder wie sie es nennen "Blitz-Illu der Architektur". Statt auf Hochglanz und edlen Style setzten die Macher auf Heterogenität und Provokanz nicht nur bei den Themen sondern auch bei der Gestaltung. Diese Strategie scheint Erfolg zu haben, denn als einzige Schweizer Zeitschrift war Camenzind Gast im archplus-Projektraum The Making of Your Magazines bei der letztjährigen documenta in Kassel. Alle Ausgaben als PDF unter: www.cazmag.com

Aktuelle Veranstaltungen im Frühjahr 2008

31. März 2008

In Dortmund und Duisburg finden noch bis zum 27. April im Rahmen der Doppelausstellung "Schrumpfende Städte – Region neu denken" eine Reihe interessanter Veranstaltungen statt.
Am 5. April erzählen ab 19 Uhr die Filmwissenschaftlerin Antje Ehmann, der Filmemacher Harun Farocki, der Musiker Johannes Ehmann und ein Gast aus Detroit von Rückkoppelungen zwischen dem postindustriellen Detroit und Ruhrgebiet.
Am 12. April laden orange.edge und raumlabor berlin zu einer Exkursion entlang der A40/U18 ein, welche als Abbilder einer gigantischen Infrastrukturplanung stehen. Hier finden Schrumpfung und Wachstum beinahe unsichtbar nebeneinander statt.
Am 22. April geht es im Reinoldinum (Schwanenwall 34 in Dortmund) beim Kolloquium: "Metropole Ruhr – Entwicklung ohne Wachstum?" angesichts Schrumpfung und demografischem Wandel sowie Wachstum und Dynamik um planerische und politische Herausforderungen. Alles zur Ausstellung und zum Programm unter: www.shrinkingcities.com

Das Fachgebiet Denkmalpflege des Instituts für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin veranstaltete vom 11. bis 13. April das "Gartenhistorische Forschungskolloquium". Es soll Nachwuchswissenschaftlern oder Denjenigen, die an Dissertationen über gartenhistorische Themen arbeiten oder vor kurzem auf diesem Gebiet promoviert haben, die Gelegenheit bieten, ihre Vorhaben und bisherigen Forschungsergebnisse zur Diskussion zu stellen und mit anderen Forschern der Kultur- und Kunstgeschichte von Gärten und Parks Erfahrungen auszutauschen. Kontakt: Sylvia Butenschön, Telefon 0 30/31 42 80 76, s.butenschoen@isr.tu-berlin.de

Im Landesarchiv Schleswig-Holstein läuft vom 11. April bis zum 31. Oktober die Ausstellung "Die Ordnung der Natur. Historische Gärten und Parks in Schleswig-Holstein". Am 24. April startet dazu eine begleitende Vortragsreihe im Prinzenpalais des Landesarchives Schleswig-Holstein. Mehr bei Aktuelles uner www.landesarchiv.schleswig-holstein.de

Doktoranden können sich noch bis zum 15. April 2008 bewerben für die Sommerakademie Stadt und Urbanität im 21. Jahrhundert! In der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel in Hamburg findet vom 7. bis 11. Juli die erste Sommerakademie Stadt und Urbanität im 21. Jahrhundert statt. Sie bietet interdisziplinren Austausch über Entwicklungstendenzen zu Begriff und Wirklichkeit von Stadt. Weitere Informationen und Anmeldungsunterlagen unter www.stadt-und-urbanitaet.de

Die Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) lädt am 29. und 30. Mai 2008 zu Ihrem wissenschaftlichen Kolloquium "Klimawandel & Energiewende als zukünftiger Rahmen nachhaltiger Stadtentwicklung" in das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt (Holzstraße 2 in 64283 Darmstadt) ein. Mehr Informationen unter www.dasl.de.

Was gibt es Neues im Netz?

31. März 2008

Nach langer Funkstille im Blog nun endlich wieder ein paar aktuelle Informationen zu Landschaftsarchitektur und Architektur.

NEUES IM NETZ

Bereits seit Ende letzten Jahres gibt es auf www.german-architects.com ein neues Online-Magazin für Architektur. Darin wird wöchentlich auf Neuigkeiten aus der Welt der Architektur sowie auf interessante Veranstaltungen hingewiesen. Das Magazin kann als Newsletter bezogen werden.

Zum Anfang des Jahres hat sich auch die Internetseite des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) www.bdla.de einer Verjüngungskur unterzogen. Seit Februar gibt es hier die neue Online-Rubrik "Garten des Monats". Damit die Frage "Was machen Landschaftsarchitekten überhaupt?" zukünftig der Vergangenheit angehört, können freischaffende Landschaftsarchitekten BDLA hier ihre aktuellen Planungen publizieren.
Zudem startet der BDLA gleich mit zwei neuen Blogs in das Web 2.0 Zeitalter. Im Weblog "Biodiversität und Landschaftsarchitektur" lädt Prof. Kai Tobias anlässlich der diesjährige UN-Artenschutzkonferenz (19. – 30. Mai 2008) in Bonn zur Diskussion über Landschaft und Biodiversität ein.
Im zweiten Weblog untersucht der freischaffende Landschaftsarchitekt Stefan Kalckhoff aus München das Internet auf Inhalte aus Bereichen der Landschaftsarchitektur. Wo taucht Landschaftsarchitektur im WorldWideWeb auf? Was gibt es bei YouTube über Planung zu erfahren? Ist Second Life das glückbringende Fantasiemodell ohne Grenzen? Wie präsentiert sich der Berufsstand im Netz?

Bedeutender schwedischer Landschaftsarchitekt Sven-Ingvar Andersson gestorben

8. September 2007

Sven-Ingvar-AnderssonEinen Monat vor seinem 80. Geburtstag verstarb am 27. Juli der bedeutende schwedische Landschaftsarchitekt Sven-Ingvar Andersson. (Foto: Sven-Ingvar Andersson 1998 am Banhof in Lund)
Sven-Ingvar Andersson zählte zu den bekanntesten europäischen Landschaftsarchitekten und zusammen mit den Architekten Thorbjörn Andersson und Jeppe Aagaard- Andersen zu den Modernisten Skandinaviens.
Nach seiner Ausbildung in Alnarp und Lund begann Andersson in Stockholm im Architekturbüro von Sven Hermelin seine Karriere. Bereits als 32jähriger unterrichtete er an der Königlichen Kunsthochschule in Kopenhagen, wo er 1963 Professor wurde und als Nachfolger des bedeutenden dänischen Landschaftsarchitekten Carl Theodor Sørensen entscheidendend Einfluss nahm auf die Entwicklung dänischer Landschaftsarchitektur.
Sein Wirken beschränkte sich nicht nur auf Schweden, wie z. B. den Platz am Bahnhof in Lund, den Gustav-Adolf-Platz in Malmö, den Hafenplatz in Helsingborg oder den Brunnspark in Ronneby. Seine größten Projekte lagen außerhalb Skandinaviens, wie die Neugestaltung des Karlsplatzes in Wien, La Defense in Paris und den Museumsplein in Amsterdam.
Berühmt wurde zudem sein südschwedischer Garten in Marnas bei Södra Sandby. Hier schuff er sich mit seinen zu riesigen Hühnern-Hecken geschnittenen Gehölzen Zeit seines Lebens seine grüne Oase.
Zusammen mit Annemarie Lund und Margrethe Floryan voellendete Andersson 2005 ein Werk, das bereits C. Th. Sørensen begonnen hatte: "Great European Gardens. An Atlas of Historic Plans." Im Mai diesen Jahres hatte er ein weiteres Buch vollenden können, welches allgemeine Betrachtungen zur Gartenkunst enthält.
Garten in MarnasWährend meines Auslandsstudiums 2003 an der SLU in Alnarp und der LTH in Lund hatte ich das Glück Ihn, sowie später auch den schwedischen Architekten Per Friberg, in Lehrveranstaltung als guten Vorträger und Zuhörer, genauen Beobachter und liebenswerten Menschen erleben zu können. Zudem konnte ich seinen wunderbaren Garten in Marnas besuchen und dort zwischen den berühmten Hühner-Hecken wandeln sowie mit Freunden von einem Baumpodest aus den Blick in die Landschaft Schonens genießen. (Foto: Hühner-Hecken in Anderssons Garten in Marnas) Es folgt ein Nachruf in der Garten+Landschaft 09/2007.

Der Sommer ist vorbei! Was bringt der Herbst?

8. September 2007

MuensterNoch bis zum 30. September kann man im westfälischen Münster das sehr zu empfehlende und nur aller 10 Jahre stattfindende skulptur projekt münster 07 besuchen. In der ganzen Stadt verteilt präsentieren sich hier die Werke zumeist im Außenraum, wo sie in Verbindung mit diesem auf besondere Weise zur Wirkung kommen oder nur zusammen mit ihm funktionieren. Wie zum Beispiel der ins Nirgendwo führende "Pfad" von Pawel Althamer oder die Pseudeo-Baustelle für ein "Aaspa – Wellness am See" (am münsteraner Aaasee) von Annette Wehrmann oder die durch eine in der Innenstadt gespannte Schnur markierte "Zone" von Mark Wallinger sowie dem seit 1977 während der skulpturen projekte an immer den gleichen zwölf verschiedenen Orten in der Stadt platzierten "Caravan" von Michael Asher oder dem sich lokal mit Ursache und Wirkung auseinandersetzenden Werk "Diffuse Einträge" von Tue Greenfort oder der falsche Tatsachen vorgaukelnden "Archäologischen Stätte" von Guillaume Bijl sowie die "Bettleroper" von Dora Garcia und viele weitere mehr.
www.skulptur-projekte.de

Zudem läft die documenta12 in Kassel noch bis zum 23. September. Auch hier präsentieren sich einige Werke im öffentlichen Raum. So zum Beispel das "Mohnfeld" von Sanja Ivekovic, welches vor dem Museum Fridericianum nicht nur schön anzusehen war sondern das Thema Mohnanbau in Afghanistan mit allen seinen Ursachen und Folgen versuchte zu thematisieren.
Zudem bietet die documenta12 eine gute Gelegenheit mal wieder Park und Schloss Wilhelmshöhe zu besuchen, wo ebenfalls Werke zeitgenössischer Kunst ausgestellt werden.
www.documenta12.de

Zur Hochzeitsreise nach Dubai und auf die Malediven

22. Juli 2007

am Rathaus DubaiNach unserer Trauung am Freitag, den 15.06.2007, auf dem Berliner Fernsehturm und unserer schönen Hochzeitsfeier am darauf folgenden Sonntag im Dresdner Lingnerschloss, ging es am Montag ab in die Flitterwochen!
Vom 19.06 bis zum 21.06 besuchten wir (mitten im Sommer!) das backofenheiße Dubai, um anschließend bis zum 26.06 auf einer dagegen angenehm tropischen Malediveninsel unsere restliche Flitterwoche zu verbringen.
Bauboom in New-DubaiDie Stadt Dubai ist das dominierende Zentrum des gleichnamigen Emirats Dubai. Hier leben 99 % der Einwohner des Emirats, welches zum größten Teil aus Wüste besteht. Das Emirat liegt auf der Arabischen Halbinsel am Persischen Golf und ist nach Abu Dhabi das zweitgrößte der Vereinigten Arabischen Emirate. Der Herrscher von Dubai, Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum, ist Vizepräsident und Premierminister der VAE. Sein Konterfei hängt, gleich einem Übervater, überall in der Stadt.
Skyline an der Schaich-Said-StrasseNeben der Altstadt von Dubai und dem quirligen Leben am Dubai Creek interessierte uns vor allem auch der Bauboom am Rande der Stadt. Wir wollten nicht nur die orientalischen Stoff-, Gold- und Gewürz-Märkte (Souks) sehen und die Skyline am Dubai-Creek von den Wassertaxen (Abras) aus bestaunen, sondern auch die vielen spektakulären Bauprojekte entlang des Strandes von Jumeirah und der Scheich-Said-Straße aus der Nähe betrachten. Also fuhren wir mit dem bequemsten und günstigsten Dubai-Nahverkehrsmittel, einem klimatisierten Taxi, die Attraktionen ab. Start war bei der neuen Jumeirah Moschee, weiter ging es über die sechsspurige Scheich-Said-Straße zu den Emirates-Towers mit Einkaufszentrum, der Baustelle des einmal 700 bis 800 Meter hohen Burj Dubai sowie zum größten Einkaufszentrum der Emirate, der "Mall of the Emirates" mit angebauter Skihalle (inklusive Piste und Lift) in der bei sommerlichen 43°C Außentemperatur konstant zwischen -4° und -1°C herrschen.
Burj Dubai Mall of the EmiratesWeiter ging es zum Strand von Jumeirah mit dem 312m hohen 7-Sterne Hotel Burj Al-Arab, dem Wildwasser-Wadi-Spaßpark, dem 104m hohen Jumeirah Beach Hotel sowie dem 2004 eröffneten Hotel-, Freizeit- und Geschäftszentrum Madinat Jumeirah.
Madinat Jumeirah und Burj Al-ArabDie spektakulären Projekte der künstlichen, bewohnbaren Inseln in Form einer Palme oder der Weltkontinente befinden sich ebenfalls am Strand von Jumeirah. An keinem anderen Ort der Welt entstanden in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts so viele weltweit Aufsehen erregende Bauwerke wie in Dubai. Hier erhält der Begriff von der "Ökonomisierung der Landschaft" eine ganz neue Dimension! Die Wüste wird zu "Gold" bzw. Geld gemacht. In Zeiten von Ressourcenknappheit und Klimawandel werden hier enorme Ressourcen und Energien verbaut. Wer weiß, bei welchen Dimensionen dieser Boom erst enden wird. Neben dem aktuell im Bau befindlichen Burj Dubai, dessen Endhöhe aus Wettbewerbsgründen noch nicht feststeht bzw. nicht bekannt gemacht wird, die aber zwischen 700 und 800m betragen soll, gibt es z. B. weitere Planungen für einen 900 m hohen Turm. Das momentan höchste Gebäude ist mit 509 m der Taipei 101 in Taipeh.
Insel-AtolleNach soviel Attraktion und Gigantomanie ließen wir es anschließend auf "unserer" 600m x 800m kleinen Maldiveninsel entsprechend ruhiger angehen. Abgelenkt nur von der Farbenpracht des Ozeans mit seinen Korallen und Fischen erholten wir uns zwischen Mangrovenwäldern, Kokosnuss-Palmen und Muschelstrand von den Eindrücken und der Hitze Dubais. Einsiedlerkrebse, Schön-Echsen und Geckos begleiteten uns durch den Tag und die Sonne verbrannte selbst durch Wolken hindurch unsere blasse Büroarbeiter-Haut. So muss Urlaub sein!
Urlaubsidyll

Lust auf Innenraum

3. Juli 2007

Lust auf Raumin siteNoch bis zum 12.08.2007 präsentiert das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. in der ifa-Galerie Berlin neue Innenarchitektur aus Russland in ihrer Ausstellung Lust auf Raum. Ebenfalls bis zum 12.08.2007 stellt die ifa-Galerie Stuttgart mit der Ausstellung in site indische Innenarchitektur vor. Im Herbst tauschen die Ausstellungen ihre Standorte und sind dann in der jeweils anderen Stadt zu sehen.

ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139-140

ifa-Galerie Stuttgart, Charlottenstraße 17

http://cms.ifa.de/ausstellungen/dt/

Globalisation of Landscape Architecture

31. Mai 2007

Vom 3. bis zum 6. Juni findet in St. Peterburg die Internationale Konferenz Globalisation of Landscape Architecture statt. Behandelte Themenkomplexe sind Bildung und Praxis sowie Nachhaltigkeit und Stadtökologie. Veranstaltungsort ist die Forest Technical Academy, Institutsky pereulok, 5 in St. Petersburg. Anmeldeschluß war der 01. April.

Hansaviertel – Die Stadt von Morgen

31. Mai 2007

Design Life NowZum 50jährigen Bestehen des Hansaviertels in Berlin-Tiergarten werden noch bis zum 15. Juli in der Akademie der Künste am Hanseatenweg verschiedene "Beiträge zu einer Archäologie des Hansaviertels" in der Ausstellung die stadt von morgen gezeigt. Entstanden im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 sollte das Hansaviertel ein Modell für das sein, was damals unter der Architektur einer "Stadt von Morgen" verstanden wurde. Heute wurden KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen eingeladen, sich mit den verschiedenen Schichten dieser Stadtlandschaft, ihrer Vergangenheit und Gegenwart zu beschäftigen.

http://www.diestadtvonmorgen.de/

Design Life Now

31. Mai 2007

Design Life Now Noch bis zum 29. Juli zeigt das Cooper Hewitt National Museum in New York in seiner National Design Triennial 87 innovative Arbeiten rund um das Thema Design. Vorgestellt werden ausschließlich Projekte der letzten drei Jahre aus den USA. Dabei sind ebenso Projekte von Landschaftsarchitekten wie auch von Lichtdesignern zu sehen.

http://www.cooperhewitt.org/

http://www.peoplesdesignaward.org/designlifenow/

da! Architektur in Berlin

31. Mai 2007

da! Projekte Vom 15. Juni bis zum 15. Juli stellt die Architektenkammer Berlin zum 9. Mal in Ihrer Ausstellung da! Aktuelle Architektur aus Berlin in 72. Projekten vor.
Am Freitag, den 15.06 findet um 19 Uhr die Eröffnung im stilwerk auf der Kantstraße 17 in Berlin-Charlottenburg statt zeitgleich mit der Eröffnung der Ausstellung Architektur und Schule.

http://www.ak-berlin.de/…