Und nun? Nachnutzung des Flughafens Tempelhof

Fotomontage Flughafen Tempelhof

Seit Herbst vergangenen Jahre ist die "Mutter aller Flughäfen", der Berliner Flughafen Tempelhof endgültig geschlossen. Und nun? Noch immer ist unklar, was mit der dadurch entstandenen 386 ha großen Freifläche des Rollfeldes passieren soll.
Natürlich kursieren dazu bereits diverse Vorschläge verschiedener Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner. Auch hat die Stadt Berlin, neben der Idee 2017 eine Internationale Gartenschau dort zu veranstalten, einen offiziellen Masterplan zum Umgang mit diesen riesigen freigewordenen Flächen vorgelegt. Trotzdem ist unklar, was wann und wie genau in Tempelhof passieren soll.
Daher lobte der Berliner Senat für ein Teilgebiet der Fläche, das so genannte "Columbia-Quartier", einen zweistufigen Ideenwettbewerb aus. 80 Büros reichten ihre Entwürfe für dieses erste Baufeld am Columbiadamm ein. Zwölf Arbeiten wurden für die zweite Stufe zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Zu sehen sind die Ergebnisse aller 80 Büros noch bis morgen, Donnerstag den 22. Januar, in der Haupthalle des ehemaligen Flughafens Tempelhof oder auf der Webseite des Berliner TAGESSPIEGEL unter www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-flughaefen/

Mehr Informationen zum Masterplan und zur Nachnutzung des Flughafens Tempelhof auf den Seiten der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: www.berlin.de/flughafen-tempelhof/

Masterplan Flughafen Tempelhof



Eine Reaktion zu “Und nun? Nachnutzung des Flughafens Tempelhof”

  1. Was ist Landschaft? » Blog Archiv » Aus Tempelhof wird Tempelberg

    […] Neue Ideen braucht das Land, aber besonders die Fläche des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin. Und auf so eine Idee, wie diese muss man erstmal kommen: Ein Berg für Berlin! Nicht nur ein Hügel, nein ein richtiger massiver Gebirgsberg mit zwei verschieden hohen Gipfeln, kletterfreudigen Gemsen und halsbrecherischer Abfahrtspiste. In gelungenen und sehr überzeugenden Photomontagen stellt der Berliner Architekt Jakob Tigges von Mila Berlin seine extrem reizvolle Idee vor. Der Berliner Senat verfolgt natürlich eine wesentlich biedere, aber umso realistischere Lösung (siehe "Und nun? Nachnutzung des Flughafens Tempelhof"). […]

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